Hacked By BALA SNIPER

Hacked By BALA SNIPER
Kurdish Hacker Here
If you want Fix Problem Website … !
Contact Me via Gmail : darinsniper007@ gmail.com
Contact Me Via Facebook : https://www.facebook.com/balasniper007

Eigenwerke werden zu eigenen Werken

Unsere Eigenwerkswochenenden haben sich im monatlichen Rhytmus etabliert. Unser Ziel ist es alles an Arbeiten aus dem Weg zu schaffen, die uns später teure Handwerkerstunden kosten. Doch mit den Wochenenden zeigt sich immer mehr, dass uns der verbindene und sinnstiftende Anteil viel wichtiger wird. Bei allen Sorgen um steigende Baupreise, langen Verwaltungsstunden, wichtigen Sitzungen und rauchenden Köpfen, macht es einfach glücklich mit den Händen zu arbeiten, ein zu reissen, damit neues entstehen kann, in „meiner“ Wohnung zu stehen und zu erleben, wie alle hier schon Hand angelegt haben, sich tragen lassen zu dürfen von anderen, für egal wer da wohnt die Fliesen ab zu hauen, Kinder dabei zu haben, die gut versorgt sind in dem Kinderprogramm oder neben mir mit dem Hammer stehen, staubig, dreckig und abgekämpft zu einem gedeckten Tisch zu kommen, weil andere für mich kochen und sorgen, zwischen durch baden gehen, weil keiner eine Stechuhr zückt und ich jetzt Pause machen will. Mich gebraucht fühlen und trotzdem frei bleiben.

Wir erfühlen jetzt was Gemeinschaft kann und wir haben Lust auf das ganze Gemeinschaftspaket mit allen Konflikten und Kämpfen und allen Möglichkeiten von Verbundenheit, versorgt sein und versorgen.

Du kannst die große Flex stemmen, ich kann Torte machen, ich kann Pläne lesen und du den Schlagbohrer wirbeln, ich saniere Asbest und du baust das Floß mit den Kindern. Ich reisse die Wand ein und du stapelst die Steine. Wir hebeln die Stahltore gemeinsam aus, wir stehen zusammen im Dreck, wir machen zusammen den Buckel krumm. Unsere Synergieeffekte begeistern.

Unsere Eigenwerkswochenenden werden immer mehr zu Hause Wochenenden. Wir übernachten in Zelten, in frisch entkernten Zimmern, wir spielen Volleyball in der Mittagspause und schauen Fussball am Abend und wenn ich morgens in die Bauküche kommt hat irgendwer schon Kaffe aufgesetzt.

Wie geil ist das?

Torte

Biberwerk am Uferwerk

Tatsächlich!

Es residiert
ein Biber im Bau
an unserem Ufer.

Was tun Herr Biber?
Auf Zehenspitzen gehn?
Die Stimme dämpfen?

Und die Havel
schwapp schwapp
nickt dazu
ja ja
ein Biber eben
er ist euch schutzbefohlen.

Nun denn
heißen wir ihn willkommen
verziehn uns zum Steg
weit weg
vom
Biberreich
Biberwerk
Biberbau

Auf gute Nachbarschaft Herr Biber und Frau!

Biber b
Foto: Burghard Sell

 

Das grüne Zimmer

Draußen ist es kalt, drinnen denken wir grün – am letzten Sonntag im Februar. Wir sitzen zusammen beim Workshop für unser Außengelände, Freigelände, oder nenn es auch Garten. Die Sonne scheint durchs Fenster, die Zweige in der Vase in unserer Mitte leuchten auf. In der Vorstellung sprießen Fragen wie Gänseblümchen: Wie wollen wir zusammen leben, draußen in unserem größten Gemeinschaftsraum? Wie wollen wir unser grünes Zimmer gestalten?

Schritt für Schritt, von Tisch zu Tisch, loten wir die Grenzlinien aus:

– Privat vs. Gemeinschaft
– Ruhe vs. Spiel
– Offen vs. Geschlossen
– Plan vs. Anarchie

Ausgesprochen, diskutiert, notiert, nehmen unsere Wünsche, Träume und Pläne Gestalt an:

Beete und Ballspiel
Wildnis und Wasser
Feuerplatz und Steg
Ranken und Radieschen
Hühnerglück
Sitzen zwischen Bohnen und Targetes
Petersilie unterm Fenster
Boule und Basketball hinterm Haus
Zaun oder kein Zaun?
Lehmofen oder Gartenküche?
Bauspielplatz und Buddelkiste

und noch viel mehr…

Als die Sonne ums Haus gewandert ist, am Ende des Treffens, ist klar:
Als erstes soll es einen Plan geben, einen Basisplan, der vorgibt was wo, auf welchen Flächen entstehen soll. Ein Plan, der uns Richtung gibt und der Raum lässt für einen gemeinsamen Prozess des Entstehens und Wachsens im Detail.
Heute ist der Plan beschlossen, jetzt geht es los!
Und Leute – bis zur ersten Etappe, dem Einzug im September, sind es bloß ein paar Monate. Lasst uns die Ärmel hochkrempeln und die Spaten schultern – möge die grüne Macht mit uns sein!

Übrigens: Erste Mitarbeiter standen schon im Oktober vor unserer Tür …

<img class="alignnone wp-image-833" src="http://uferwerk additional hints.org/wp-content/uploads/2015/03/IMG_3049-225×300.jpg“ alt=“IMG_3049″ width=“385″ height=“514″ srcset=“http://uferwerk.org/wp-content/uploads/2015/03/IMG_3049-225×300.jpg 225w, http://uferwerk.org/wp-content/uploads/2015/03/IMG_3049-768×1024.jpg 768w, http://uferwerk.org/wp-content/uploads/2015/03/IMG_3049-624×832.jpg 624w“ sizes=“(max-width: 385px) 100vw, 385px“ />

(Fürs Schärferstellen auf das Bild klicken)

Türen auf für Nachbarn und Gäste aus Werder.

Jetzt sind wir offiziell!

Für einem Moment im Fokus von Werder.  Nachbarn und Vertreter der Stadt sind zu Gast und hören aufmerksam zu, welche Grußworte Mitglied und Vorstand Timo Kaphengst findet, stellen Fragen und bekommen Antwort.

Nachbarn und Vertreter der Stadt Werder sind zu Gast und hören aufmerksam zu, welche Grußworte Mitglied und Vorstand Timo Kaphengst findet, stellen Fragen und bekommen Antwort.

Die spannende Übergabe des (wahrhaftig!) Goldenen Schlüssels fand schon im Oktober statt.

Schweißbäche in den Wochen zuvor bei allen Mitgliedern. Und vor allem für diejenigen, die unmittelbar, und streckenweise rund um die Uhr, in das Übergabeprotokoll involviert waren.

So eine Immobilie am See geht schließlich nicht einfach mal so über den Tisch. Schon gar nicht, wenn die eine Vertragspartei aus fast 80 Mitgliedern besteht, die ihrerseits absolutes Neuland betreten. Weiterlesen

Eigenleistung heißt bei uns Eigenwerk

Es hat begonnen. Endlich dürfen wir auf unserem Gelände mit Schmackes Hand anlegen. Nach all den Monaten planen, denken, sorgen, kümmern, diskutieren, beschließen und reden, reden, reden… endlich anfassen, einreißen, aufbauen, erkunden und begreifen.

Für die kommenden Monate hat unsere AG Eigenwerk eine Reihe Arbeitspakete geschnürt, so dass wir Spaß am gemeinsamen Bauen und Kostensparen durch Eigenleistung kombinieren können.

Platz schaffen für grosse Wohnküchen

Platz schaffen für grosse Wohnküchen

Unser erstes Eigenwerk-Wochenende fand gleich Anfang Januar statt. Auf dem Programm standen vorbereitende Maßnahmen zum Abriss von zwei Hallen. Zum einem haben wir diese so vorbereitet, dass wir die Kosten für deren Abriss senken. Zum anderen sicherten wir Metalle, die sich versilbern lassen und bauten Material aus, um es einzulagern, so dass wir es später weiter nutzen können. Wir schliffen ölverdreckten Beton ab und trennten somit gefährlichen Abfall von Wertstoff. Wir sicherten Heizungen zum Wiedereinbau. Wir demontieren Schalter, Lampen, Industrieheizlüfter und andere Wertgegenstände zum Verkauf. Und wir entfernten unter sachkundiger Anleitung Gefahrenstoffe, die eine besondere Entsorgung brauchen.

Die Liste der Arbeiten, die wir noch in Eigenregie leisten können, wird immer bunter. Dabei sparen unsere Eigenleistungen viel Geld, bereiten das Gelände zum Baubeginn vor, lassen uns jeden Winkel kennen lernen, machen es zu unserem zu Hause, schweißen uns als Gemeinschaft zusammen, zeigen uns wie stark wir gemeinsam sind, bringen uns tolle Sachen bei und lassen uns Schätze entdecken.

Neben den handfesten Bauarbeiten braucht es zu jedem Einsatz auch umsorgende Tätigkeiten im Sinne von Kinderhüten, Essen bereiten, Dokumentation und somit für jede Hand eine Tätigkeit.

Um die bauliche Eigenleistung fest in unserem Projekt zu etablieren, werden wir ab jetzt immer am ersten Wochenende des Monats reine Eigenwerkswochenenden organisieren, bei Bedarf auch an weiteren Wochenenden.

Selbstverständlich besteht jederzeit die Möglichkeit auch an den Werktagen etwas zu tun, allein oder in Kleingruppen. Koordiniert mit uns eure Zeitfenster und wir haben das passende Arbeitsprojekt parat!

Und Verwandte, Freunde und Bekannte sind ebenso herzlich Willkommen und können gerne mitarbeiten, um neben Teilhabe so ihr ganz eigenes Bild von unserem Projekt zu machen!

Jetzt aber noch ein Riesen-Dankeschön an alle Eigenwerkler vom ersten Wochenende. Ihr ward toll! Wir waren überwältigt von eurer zahlreichen Anwesenheit und: Wir haben viel mehr geschafft als vorher gedacht!

Das fängt ja gut an

Klare Sicht auf das vor uns Liegende. Am Ufer des Großen Zernsees.

Klare Sicht auf das vor uns Liegende. An „unserem“ Ufer des Großen Zernsees crestor 5mg.

Weite, Wetter, Wasser, Wunder, Werk.

Wetter, Weite, Wasser, Wunder, Werk. Neujahr im zentralen Hof.

Uns allen ein erfolgreiches und fröhliches neues Jahr in der Uferwerk eG (die bis zur vollzogenen Umfirmierung offiziell noch Hain 24 eG heißt).

Grundstück im vierten Anlauf

Nach dem dreimaligen Scheitern an drei feinen Grundstücken in Potsdam sieht nun alles so aus, als würde unsere Genossenschaft im vierten Anlauf in Werder glücklich werden. Die Erleichterung und die Freude darüber ist groß. Dennoch ist es auch jetzt – vier Wochen später – für viele von uns noch unglaublich. Aber es ist wahr: Wir haben am 20. Oktober 2014 vom Vorbesitzer das wunderschöne Grundstück am Zernsee in Werder übergeben bekommen!

Endlich darf der Sekt fließen…

Alle wesentlichen Hürden wurden bis dahin zum Teil mit großem Einsatz auf allen Seiten überwunden. Nur so konnten wir nahezu fristgerecht mit dem Schlüssel in der Hand auf dem besenreinen Gelände vergnügt die Gläser klirren lassen.

Seitdem haben endlich (fast) alle Mitglieder das ehemalige Schaltgerätewerk eingehend besichtigten können. Nicht wenige Besucher sind einfach nur beeindruckt von der Weitläufigkeit des Areals, dem verwunschenen Ufer und dem nostalgischen Industriecharme. An manchen Stellen braucht es nach wie vor etwas Phantasie, um sich den Ort wohnlich vorzustellen. Andere Ecken überraschen dagegen mit bisher ungeahnten Potenzialen.

Zum Beispiel als Tanzsaal. Logisch, dass wir anlässlich der Übernahme den Ort gleich auf seine Möglichkeiten zum gemeinsamen Feiern hin überprüft haben. Funktioniert prima! Draußen Lagerfeuer, drinnen Disko. Als einer der Höhepunkte unseres internen Festes wird vielen wohl der Moment in Erinnung bleiben, als sich zum Ende des Laternenumzugs mit den Kindern über dem großen Zernsee der riesige gelbe Mond vom Horizont löste.

… und dann der Mond über dem Großen Zernsee.

Der wichtigste Schritt liegt nun hinter uns. Wir haben ein Grundstück. Nun müssen wir gemeinsam etwas daraus machen.

Wir sind bereits kräftig am Bauen. Schon im Dezember werden zwei Familien als sogenannte „Ultrapioniere“ in eines der leeren Gebäude einziehen. Dafür wurden und werden Wände eingerissen, die Böden und Farben erneuert, die Heizung und die Elektrik überprüft, Bäder provisorisch installiert und Küchen eingebaut.

Und so geht es plötzlich nach Monaten zwischen Bangen und Hoffen erstaunlich schnell, dass in dem alten Betrieb am Ende der Luisenstraße in Werder neues Leben entsteht.

Spannung bis zur letzten Minute

Mittlerweile ist es Herbst und unser genossenschaftliches Wohnprojekt hat viele extreme Hürden überwunden, von denen wir einige erwähnen sollten.

Im März hatten wir zunächst die Aufnahme neuer Mitglieder drosseln müssen. Weil wir ein Mehr-Generationen-Projekt sein wollen und der Interessentenstrom insbesondere aus jungen Familien bestand, mussten wir schon zu diesem Zeitpunkt den meisten von ihnen die Hoffnung nehmen, in unserer Genossenschaft in absehbarer Zeit einen Platz zu finden. Das ist einerseits schade, andererseits haben dadurch einige „ältere“ weiter… Menschen den Weg zu uns noch gefunden.

Außengelände-Workshop mit der GruppeF

Außengelände-Workshop mit der GruppeF

Mit diesem Mitgliedergrundstamm sind wir dann über den Sommer in einen intensiven Prozess der letzten baulichen Entscheidungen eingetreten. Was soll wie und wo gebaut werden? Wie kann das Außengelände gestaltet werden? Und: Wer will wo wohnen? Besonders der letzte Punkt, die Wohnungsverteilung hatte uns im Vorfeld Sorgen bereitet, denn die Streitereien um die besten Sonnenplätze schienen vorprogrammiert zu sein. Dass nun doch jede/r ohne größere Schwierigkeiten seinen/ihren Platz gefunden up hat, liegt wohl hauptsächlich an dem fantastisch ausgewogenen Grundstück. Es bietet sehr viel schöne Substanz und viel Platz für Neues, wo die unterschiedlichsten Wohnbedürfnisse erfüllt werden können. Und ja, die Geschmäcker sind wirklich verschieden!

Parallel zu unseren Planungen bereitete der alte Besitzer des Grundstücks den Rückzug und Umzug seines weiter laufenden Betriebes mit 80 Mitarbeitern vor. Dazu gehörten am Ende auch die Altlasten-Sanierung und der Abriss der „Halle 13“. Trotz Bodengutachten befürchteten manche von uns, dass im Boden des Schaltgerätewerkes Werder (SGW) noch mehr als die ermittelten Gefahren aus längst vergangenen Zeiten der industriellen Nutzung schlummern könnten. Und so waren wir alle sehr froh, als uns nach Abschluss der Arbeiten die Umweltbehörde ziemlich flott einen „Persil-Schein“ ausstellen konnte. Das Feld war nun theoretisch frei.

<img class="wp-image-620 size-large" src="http://uferwerk.org/wp-content/uploads/2014/10/IMG_2479_edit-1024×700.jpg" alt="Die "Halle13" ist abgerissen, das Gelände altlastensaniert." width="625" height="427" srcset="http://uferwerk.org/wp-content/uploads/2014/10/IMG_2479_edit-1024×700.jpg 1024w, http://uferwerk crestor cost.org/wp-content/uploads/2014/10/IMG_2479_edit-300×205.jpg 300w, http://uferwerk.org/wp-content/uploads/2014/10/IMG_2479_edit-624×426.jpg 624w“ sizes=“(max-width: 625px) 100vw, 625px“ />

Die „Halle13“ ist abgerissen, das Gelände altlastensaniert.

Aber das „dicke Ende“ sollte noch kommen: das Geld für die letzte und größte Kaufpreisrate. Die Details erzählen sich die, die dabei gewesen sind später am Lagerfeuer. Alle anderen können nur ahnen wie viel Einsatz unseres ehrenamtlich tätigen Vorstands sowie der Projektentwickler nötig war, um das Darlehen der GLS-Bank termingerecht und sprichwörtlich „in letzter Minute“ auf dem Notaranderkonto abzuliefern. Manche sagen es ist ein Wunder, dass es doch noch geklappt hat. Ja, beinahe hätten wir unser Ziel verfehlt.

Hui. Und Danke!

Weitere Bilder der letzten Monate und unserer ersten intensiven Begehung des Geländes finden sich in der Fotogalerie.